Rückenprotektor zum Reiten: für Erwachsene und Kinder, und was die Norm sagt
Rückenprotektor und Sicherheitsweste sehen sich ähnlich, sind aber nach unterschiedlichen Normen geprüft. Wer das weiß, wählt richtig: für den Alltag im Sattel, für Kinder, und für den Tag, an dem es ins Gelände geht.
Ein Rückenprotektor ist für Wirbelsäule und Steißbein im Reitalltag gedacht; für den Geländeritt gibt es Sicherheitswesten nach der Reiternorm EN 13158.

Rückenprotektor oder Sicherheitsweste: der Unterschied steht in der Norm
Die Swing-Rückenprotektoren P06 und P07 sind laut Händler nach EN 1621-2:2014 geprüft, einer Norm für Rückenprotektoren aus dem Motorradbereich. Sie sind für Wirbelsäule und Steißbein gedacht.
Eine Sicherheitsweste für Reiter wird nach der Reiternorm EN 13158 geprüft. Die Produkthinweise des Händlers nennen für Vielseitigkeit und Gelände Westen nach EN 13158:2000 und EN 13158:2009. Vor dem Start die Ausschreibung der eigenen Prüfung ansehen.
Für die tägliche Arbeit, den Unterricht und den Ausritt ist der Rückenprotektor die leichtere Wahl. Wer im Gelände springt, greift zur Sicherheitsweste.
Für Erwachsene: Swing P07 Flexible und P06 Flexible
Der P07 Flexible ist aus einem leichten, flexiblen Material, das sich dem Körper anpasst, und bietet laut Hersteller einen 360-Grad-Rundumschutz für Wirbelsäule und Steißbein. Ein Reißverschluss und zwei seitliche Klettverschlüsse machen ihn einstellbar.
Der P06 Flexible setzt auf Hightech-Materialien für Bewegungsfreiheit und hat einen Reißverschluss vorn mit Kinnschutz, so ist er schnell an- und ausgezogen.
Für Kinder: Swing P07 Kind und P06 Flexibel Kinder
Ein Protektor, den Kinder gern tragen, wird auch getragen. Der P07 für Kinder hat dasselbe leichte, flexible Material mit 360-Grad-Schutz wie die Erwachsenenversion. Der P06 Flexibel für Kinder ist speziell für Kinder geschnitten, aus atmungsaktivem Material.
Kinder wachsen: Den Sitz zu Beginn jeder Saison neu prüfen.
Fürs Gelände: Sicherheitsweste nach EN 13158
Wer Gelände reitet, findet bei TRI Equestrian die Racesafe Motion 3, für Erwachsene und als Young-Rider-Version. Laut Hersteller erfüllt sie BETA 2018 Level 3 und EN 13158:2018 Level 3, ist aus über hundert einzeln beweglichen Segmenten gebaut und mit dem Racesafe-Airbag Hybrid-Air kombinierbar. Das Gewicht gibt der Hersteller ab 750 g (Erwachsene) bzw. ab 550 g (Young Rider) an.
Im HandelRacesafeMotion 3 Sicherheitsweste, ErwachseneBei TRI Equestrian ansehen →Affiliate-Link · Verkauf und Versand durch TRI Equestrian. EU-Versand 25 €, kostenlos ab 150 € (laut Händler, geprüft 27.09.2026).
Im HandelRacesafeMotion 3 Sicherheitsweste, junge ReiterBei TRI Equestrian ansehen →Affiliate-Link · Verkauf und Versand durch TRI Equestrian. EU-Versand 25 €, kostenlos ab 150 € (laut Händler, geprüft 27.09.2026).Der richtige Sitz
- Eng am Körper, ohne zu drücken; er darf beim Aufsitzen und im leichten Sitz nicht verrutschen.
- Länge: Der Schutz muss bis zum Steißbein reichen, ohne im Sattel anzustoßen.
- Anprobieren in Reithaltung, nicht nur im Stehen.
- Größen: Der Händler zeigt die Größentabelle pro Produkt; bei Westen zählen Brust, Taille und Rückenlänge.
- Nach einem schweren Sturz den Zustand prüfen und die Herstellerhinweise zum Austausch beachten.
Die Lieferbedingungen für Ihr Land zeigen Horse Shop und TRI Equestrian an der Kasse.

- Rückenprotektor (EN 1621-2) und Sicherheitsweste (EN 13158) sind nicht dasselbe.
- Swing P07 und P06 sind für Wirbelsäule und Steißbein gedacht, für Erwachsene und Kinder.
- Für den Geländeritt gibt es Sicherheitswesten nach der Reiternorm EN 13158.
- Racesafe Motion 3: BETA 2018 Level 3 und EN 13158:2018 Level 3, für Erwachsene und junge Reiter.
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